Unter dem Motto „Und wenn es schon da ist? Zwischen Sorgen und Hoffen“ gestalteten 26 Jugendliche aus zahlreichen Gemeinden aus dem Kirchenkreis einen abwechslungsreichen und nachdenklichen Gottesdienst in der Kirche in Wangelnstedt.
Von Freitag bis Sonntag standen die Fragen im Mittelpunkt: Was macht uns Sorgen? Was gibt uns Hoffnung? Und was ist eigentlich das Reich Gottes? In Gesprächen und persönlichen Beiträgen wurde deutlich, dass Jugendliche sich mit Themen wie Krieg, Politik, schulischem Druck, aber auch mit Verlust und Einsamkeit beschäftigen. Hoffnung finden sie dagegen in Familie, Freundschaften, Gemeinschaft und im Glauben an Gott.
Ein selbst entwickeltes Theaterstück griff das Thema Mobbing auf und zeigte eindrücklich, wie Nächstenliebe und Mitgefühl selbst dort sichtbar werden können, wo Verletzungen entstanden sind. Die Botschaft des Gottesdienstes lautete: Gottes Reich ist nicht erst irgendwann in der Zukunft, sondern beginnt bereits hier und heute, überall dort, wo Menschen einander Hoffnung schenken und füreinander da sind.