Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit deutlich mehr Spenden und Kollekten von Privatpersonen und Gemeinden erhalten. Im Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder waren es 54.700,80 Euro im Jahr 2024, das ist etwas mehr als im Jahr 2023.
In dieser Summe sind alle Spenden und Kollekten aus der Region enthalten. Insgesamt spendeten die Menschen 4,6 Millionen Euro mehr als im Jahr 2023.
„Ich danke allen Unterstützer*innen für ihre Spende an Brot für die Welt. Insbesondere in diesen für viele Menschen finanziell schweren Zeiten ist jeder Beitrag ein starkes Zeichen des Zusammenhaltes“, sagt Denise Irmscher, Referatsleiterin Brot für die Welt in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und in der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe. „Die Spenden ermöglichen es Brot für die Welt und seinen Partner*innen sich weltweit für gerechtere Strukturen einzusetzen.“ Weil die Entwicklungsorganisation weniger Mittel aus dem „Bündnis Entwicklung hilft“ erhalten hat, ist das Spendenergebnis insgesamt leicht rückläufig. Das liegt insbesondere am geringeren Spendenaufkommen beim „Bündnis Entwicklung hilft“ im Zuge der Ukraine-Unterstützung. Bundesweit gingen bei Brot für die Welt im vergangenen Jahr 73,9 Millionen Euro Spenden und Kollekten ein (2023: 75,9 Mio. Euro).
Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt im vergangenen Jahr Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Drittmittel. Das sind vor allem Gelder des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für seine Arbeit 332,3 Millionen Euro zur Verfügung—rund 0,2 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Das ist unter anderem auf mehr Einnahmen aus Nachlässen zurückzuführen.